Pablo Software Solutions


              Schwicki-Theater 2001

        Schwarzenbach im Umweltfieber
                            Gernot Bischoff / Sören Pahl
                     
Inhalt:

Der Fieberthermometer-Fabrikant Meyer-Schwarzenbach hat die Firma von der Frau übernommen, derentwegen er eine andere im Stich gelassen hat. Stichling, der weltfremde, wenn auch tüchtige, Prokurist soll mit der jüngeren Tochter Meyer-Schwarzenbachs, Nicole, verheiratet werden. Diese zieht aber den Lokalreporter Grünau vor.
Soraya, die ältere Tochter, schriftstellert und hat einen Indien-Tick entwickelt, auf den Stichling allergisch reagiert. Als der Bundesumweltminister den Fabrikanten für seine Verdienste auszeichnen will, entdeckt Grünau in der Firma einen Umweltskandal.

Personen und Darsteller:

Adolf - Fieberthermometer-Fabrikant                                       Ottmar Sahl
Sieglinde - seine Frau                                                             Carola Voigtländer
Nicole - seine jüngere Tochter                                                 Kerstin Hafeneger
Soraya - seine ältere Tochter                                                   Katja Müller
Walter - sein Prokurist                                                            Jürgen Quaas
Klaus - Redakteur der Ortspresse                                             Rainer Simon
Wolfhard - Bundesumweltminister                                            Herbert Kaltwasser
Adelgunde - seine Frau                                                           Beate Sturm
Babsi - Hausangestellte                                                           Ulrike Richter
Reinhold - Architekt                                                               Klaus Kremer

Souffleuse:                                                                           Karin Müller

Regie:                                                                                  Beate Sturm/Horst Thuy

Pressemeldungen:

Drei Hochzeiten und zwei Todesfälle im Schwicki-Theater

Irrungen und Wirrungen und zum Schluß ein Happyend gab es beim
Schwicki-Theater, das mit der Komödie ."Schwarzenbach im Umweltfieber" begeisterte.

Bad Camberg-Schwickershausen / von Kurz
Zum zehnjährigen Bestehen präsentierte das Schwicki-Theater das Stück "Schwarzenbach im Umweltfieber", eine herzhafte Liebeskomödie mit drei Hochzeiten und zwei "Todesfällen". Die vielfach verzweigte Handlung begeisterte das Publikum in beiden ausverkauften Vorstellungen restlos. Darüber freute sich insbesondere Vorsitzender Herbert Kaltwasser. Er kündigte an. von jeder verkauften Karte werde eine Mark für einen wohltätigen Zweck gespendet. Dann ging es los mit dem Beziehungsdickicht, das sich erst langsam auflöste und erfrischend anzusehen war.
Der trinksüchtige Fieberthermometerhersteller Adolf Schwarzenbach (Ottmar Sahl) soll das Bundesverdienstkreuz vom Umweltminister (Herbert Kaltwasser) bekommen. Schwarzenbach hat jedoch mehrere Probleme zu lösen, vordringlich das mit seiner Frau, die seine Unfähigkeit des Geschäfteführens schon seit längerer Zeit beanstandet und ihn zwingt, ihre jüngere Tochter (Kerstin Hafeneger) mit dem Prokuristen Walter (Jürgen Quaas) zu verkuppeln. Nicole ist von der Idee nicht angetan, schlägt ihr Herz doch für den Klaus (Rainer Simon), den Schreiber der örtlichen Regenbogenpresse. Dieser hatte jedoch in früheren Tagen ein Verhältnis mit der Hausangestellten Babsi (Ulrike Richter), was die Sachlage verschärft, als Nicole dies erfährt.
Für Komplikationen sorgen schließlich noch die ältere Tochter Schwarzenbachs, Soraya (Katja Müller), die Ehefrau des Umweltministers (Beate Sturm) und der Architekt (Klaus Kremer). Soraya interessiert sich immer mehr für den Prokuristen Walter. Die Ehefrau des Umweltministers hat zusammen mit Adolf Schwarzenbach ein gemeinsames Kind - die Hausangestellte Babsi. Der Architekt verliebt sich in eben diese und sorgt somit für heilloses Durcheinander.
Die Schauspieler des Schwicki-Theaters entführten das Publikum in eine faszinierende Scheinwelt, aus der kein Zuschauer so recht entfliehen wollte, als der Schlussapplaus aufbrandete. Die verschiedensten Charaktere wirkten so überzeugend, dass sich der Verdacht aufdrängte, es sei gar kein Schauspiel, sondern eine reale Handlung. Einige kleine Beispiele hierfür: Der Prokurist litt an einer Räucherstäbchen-Allergie, die ihn immerzu zwang zu niesen - was er denn auch unentwegt tat. Der Architekt verleugnete seine Herkunft in keiner Weise, sprach er doch so perfektes bayrisch und das im tiefsten Hessen. Und dann noch die geglückten Details, etwa die Bühnendekoration, bei der selbst die Essenereste auf den Tellern echt waren, die Arbeit der Souffleuse Karin Müller, die so gut wie überflüssig war und die Regisseure (Beate Sturm und Horst Thuy), ohne die diese Aufführung nicht denkbar gewesen wäre.
Natürlich ging alles gut aus. Als Paare fanden sich: Nicole und Klaus, Soraya und Walter sowie Babsi und Reinhold. Als die zwei "Todesfälle" entpuppten sich die Beziehungen des Ministers und seiner Frau und die der Schwarzenbachs. Doch wie so oft, gab es auch hier ein Happy End und Adolf Schwarzenbach durfte sein Bundesverdienstkreuz behalten.

Schwicki-Theater führte "Schwarzenbach im Umweltfieber auf"
Schwickershausen (lei).
Das Schwicki-Theater, das Theater mit Herz, präsentierte zum 10-jährigen Bestehen die Komödie "Schwarzenbach im Umweltfieber". Irrungen und Wirrungen standen im Mittelpunkt der beiden ausverkauften Vorstellungen im Gemeinschaftshaus. Bevor jedoch die lustige Komödie, die natürlich ein Happyend hatte, ihren Auftakt nahm, verkündete der Vorsitzende Herbert Kaltwasser bei seiner kurzen Begrüßung, dass von jeder verkauften Karte eine Mark für einen guten Zweck gespendet wird.
Die Handlung der Liebeskomödie ist schnell erzählt: Der trinksüchtige Fieberthermometer-Fabrikant Adolf Meyer-Schwarzenbach (Ottmar Sahl) hat die Firma von der Frau Sieglinde (Carola Voigtländer) übernommen, deretwegen er eine andere im Stich gelassen hat. Walter Stichling (Jürgen Quaas), der weltfremde, wenn auch tüchtige Prokurist, soll mit der jüngeren Tochter von Adolf und Sieglinde, verheiratet werden. Diese zieht aber den Lokalreporter des Camberger Anzeigers, Klaus Grünau (Rainer Simon) vor. Soraya (Katja Müller), die ältere Tochter schriftstellert und hat einen Indien-Tick entwickelt, auf den Stichling allergisch reagiert. Als der Bundesumweltminister Wolfhard Edelzwicker (Herbert Kaltwasser, genannt auch der "Spürhund") den Fabrikanten für seine Verdienste auszeichnen will, entdeckt Grünau in der Firma einen Umweltskandal. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Adelgunde, die Ehefrau des Umweltministers, vor ihrer heirat ein Verhältnis mit dem Fabrikanten hatte. Diesem Techtelmechtel verdankt die Hausangestellte Babsi (Ulrike Richter) ihr Leben. Für Komplikationen sorgte auch der Architekt Reinhold Steinhuber (Klaus Kremer), der aus Matrei angereist war. In seinem perfekten Bayrisch wirbt er um die Einrichtung eines Mineralienmuseums. Letztendlich klärt sich insofern alles auf, das Fischsterben im Dombach erweist sich als "harmloses Fischfieber". der Fabrikant kann seinen Orden behalten und es können gleich drei Hochzeiten gefeiert werden.
Die Regie dieses Stückes führten Horst Thuy und Beate Sturm. Als Souffleuse fungierte einmal mehr Karin Müller. Einmal mehr eine gelungene Vorstellung der Laienschauspieler vom Schwicki-Theater, die mit Sicherheit im nächsten Jahr erneut in Aktion treten.