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              Schwicki-Theater 1996

                  Liebe auf Italienisch
                                        Ursula Kaletta
                     
Inhalt:

Sofie und Raffaelo möchten ihre Silberhochzeit alleine feiern - doch die lieben Verwandten haben dafür kein Verständnis. Ein Ausweg für Pepone's scheint ein Wochenende in einem romantischen Hotel zu sein.
Die Familie will sich nun auf Kosten des Silberpaares anschließen.
Nun ist das Chaos perfekt - wer bleibt zu Hause und wer ist im Hotel ????

Personen und Darsteller:

Raffaelo Pepone - italienischer Pizzeriabesitzer                          Jürgen Quaas
Sofie - seine Frau                                                                  Ulrike Richter
Opa (oftmals schlecht gelaunt)                                               Ottmar Sahl
Tante Klara (putzwütig und neugierig)                                     Maria Seck
Theo Schmittchen (leicht aufbrausend)                                    Rainer Simon
Elfi Schmittchen - seine Frau                                                  Gabi Kaltwasser
Kurt Kieselbrecher - junger Mann aus Leipzig                            Herbert Kaltwasser
Marita - Tochter von Raffaelo und Sofie                                   Katja Müller
Anton Plage (redegewandter Vertreter)                                    Horst Thuy
Lisa (auch aus Leipzig)                                                           Kerstin Hafeneger

Souffleuse:                                                                           Karin Müller

Regie:                                                                                  Kerstin Hafeneger

Pressemeldungen:

Bei der Liebe auf italienisch ging es drunter und drüber
Bad Camberg-Schwickershausen / von Claudia Arthen

Mit der lieben Verwandtschaft hat manch einer so seine Schwierigkeiten. Die Pepones, seit 25 Jahren verheiratet, trifft es allerdings besonders hart. Aus der trauten Silberhochzeitsfeier zu zweit wird nichts. Die Verwandtschaft hat sich angesagt. Aber damit nicht genug: Ein sächselnder Arbeitssuchender und ein penetranter Vertreter sorgen für zusätzliche Verwirrung.
Der Ausweg für die Pepones scheint ein Wochenende in einem romantischen Hotel zu sein. Doch weit gefehlt: Die Verwandtschaft kommt dahinter und schließt sich den Plänen an - selbstverständlich auf Kosten des Silberpaares. Nun. ist das Chaos perfekt: Wer bleibt zu Hause und wer ist im Hotel?
Temperamentvoll wie in einem italienischen Film ging es auf der Schwickershäuser Bühne zu. Dafür sorgte nicht zuletzt Jürgen Quaas als feuriger Pizzabäcker Pepone, der mit brennender Eifersucht über seine Frau Sofie alias Ulrike Richter wachte. Die mimte die tüchtige und geduldige Hausfrau, die aber angesichts des sich anbahnenden Chaos mehr als einmal zur Weißglut getrieben wird.
Ottmar Stahl fühlte sich in seiner Rolle als stets schlecht gelaunter und seinen Zahnersatz suchender Opa sichtlich wohl, während Maria Seck als klatschfrohe Tante Klara den Rest der Familie mit ihrer Putzwut auf die Nerven ging. Komplettiert wurde die chaotische Familie durch Gabi Kaltwasser und Rainer Simon, die ihre Eheprobleme ausgerechnet im Haus der Pepones austrugen, und "Tochter" Katja Müller, die das ganze Geschehen amüsiert verfolgte. Immer wieder für Leben auf der Bühne sorgten auch Herbert Kaltwasser, der den sächsischen Akzent seiner Rolle gekonnt über die Lippen brachte, und Horst Thuy als redegewandter, aber erfolgloser Vertreter. Die Regie des Stückes lag in den Händen von Kerstin Hafeneger, die selbst als "Lisa aus Leipzig" auf der Bühne mitwirkte. Als Souffleuse wirkte Karin Müller.